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Nach der Hitze ist vor der Hitze: Forderungen der Fischer

Endlich ist der Hitzesommer 2018 überstanden. «Wir sind haarscharf an ei-nem landesweiten Fischsterben vorbei geschrammt», schreibt der Schweize-rische Fischerei-Verband SFV. Doch der nächste Hitzesommer kommt be-stimmt. Deshalb hat der Schweizerische Fischerei-Verband ein Forderungs-paket geschnürt.


Auf Wanderschaft mit dem Fisch des Jahres 2018 - dem Aal

Auf Wanderschaft mit dem Fisch des Jahres 2018 - dem Aal
Wussten Sie, dass Fische in ihrem Leben über 10'000 km weit wandern? Zugegeben, Aale sind Extremwanderer, aber unterwegs zu sein, liegt in der Natur der Fische. Oftmals endet die Reise abrupt – so etwa durch die Fischerei, durch Fressfeinde oder mit dem Tod in der Turbine eines Kraftwerks. Bis 2030 soll die freie Fischwanderung – die so genannte Fischgängigkeit – bei den Wasserkraftanlagen in der Schweiz wiederhergestellt sein. Wie sieht heute die Realität aus? Ein Aal nimmt Sie mit auf seine Reise.


Petition und Interpellation zur Verbesserung der Fischwanderung eingereicht

Petition und Interpellation zur Verbesserung der Fischwanderung eingereicht
Fischschutz statt tödliche Turbinen! Diese Forderung überbrachte der SFV am 20. September 2018 dem Bundesrat und dem Parlament. Gemeinsam mit UnterstützerInnen aus der ganzen Schweiz wurde die Wanderfisch-Petition mit 33'790 Unterschriften eingereicht.


Bund will Glyphosat-Grenzwert um das Hundertfache erhöhen

Neue Gewässerschutzverordnung: Laut der revidierten Gewässerschutzverordnung will der Bund den Grenzwert für 25 Pestizide teilweise massiv erhöhen. Die absolute Obergrenze für einzelne Giftstoffe soll neu 10 Mikrogramm pro Liter Wasser betragen. Das betrifft auch das weltweit umstrittene Glyphosat.


Petition des SFV: Fischschutz statt tödliche Turbinen

Petition des SFV: Fischschutz statt tödliche Turbinen
Turbinen von Wasserkraftwerken sind tödliche Fallen für flussabwärts wandernde Fische. In der Schweiz müssen rund 1000 Anlagen bis 2030 saniert sein, so verlangt es das Gewässerschutzgesetz. Jetzt zeigen sich der Schweizerische Fischerei-Verband und Umweltorganisationen alarmiert: Um den Fischabstieg bei Wasserkraftwerken zu verbessern, fehlen das Wissen, die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen. Mit einer Protestpetition fordern sie den Bundesrat auf, sich für die schwindenden heimischen Fische einzusetzen.


Erfolgreiche Intervention des SFV: Beznau drosselt Leistung!

Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV nimmt mit Erleichterung Kenntnis, dass die Betreiberin des AKW Beznau den Ernst der Lage doch noch erkannt hat und die Leistung des Kraftwerkes spürbar drosseln will. Der SFV hat in den letzten Tagen intensiv mit der Axpo verhandelt.


Fischerei-Verband fordert: AKW Beznau sofort drosseln!

Es ist kaum zu glauben: Während unzählige Fischerinnen und Fischer in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fischereiverwaltungen im ganzen Land Fische vor dem Hitzetod zu retten versuchen, heizt das AKW Beznau die Aare weiterhin auf! Damit droht unterhalb des AKW Beznau ein unnötiges Fischsterben. Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV verlangt die sofortige und drastische Drosselung der Leistungen des AKW Beznau.


Traurig aber wahr: Das Fischsterben hat begonnen!

Traurig aber wahr: Das Fischsterben hat begonnen!
Die Trockenheit schlägt erbarmungslos zu: Das Fischsterben im grossen Stil hat begonnen. Stark betroffen ist der Rhein zwischen Untersee und Rheinfall mit dem national grössten und wertvollsten Bestand an Äschen. Fische sterben aber auch trotz grosser Rettungsaktionen im ganzen Mittelland.


Für die Fische wird es definitiv zu heiss…

Was Badegäste freut, ist für die Fische Kampf ums Überleben: Die viel zu warmen Bäche und Seen. Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV ist besorgt, weil in den meisten Mittelland-Kantonen bereits Abfischungen vorgenommen werden mussten – und Erinnerungen an den Todessommer 2003 aufkommen.


Plastik in Schweizer Gewässern

Plastik in Schweizer Gewässern
Seit dem 28. Juni steht der Swiss Litter Report zum Download bereit! Der Report belegt, dass die Belastung der Schweizer Gewässer durch Plastikabfälle konstant wächst. Es ist ein trauriger Fakt, dass die Schweiz als Wasserschloss Europas ihre Verantwortung für saubere Gewässer nicht mehr wahrnimmt.




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